Sachverständige Brauereien

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Informationen zu Brauereien

Wer Brauerei hört denkt zwangsläufig an Bier. Die wenigsten von uns wissen, dass in einer Brauerei auch andere Produkte als Bier entstehen können und das sogar alkoholfrei.

Was macht eine Brauerei?

Der Begriff Brauerei umschreibt eine Stätte (das Brauhaus) in der verschiedene Flüssigkeiten mittels Gärung zu einem bestimmten Getränk gewandelt werden.

Meist denkt man hierbei sofort und einzig an das Gebräu mit dem Namen Bier. Doch Bier ist bei Weitem nicht das einzige Gärgetränk. So wird z.B. auch Sojasauce und einige alkoholfreie Getränke mittels Gärung hergestellt – also gebraut. Die Brauerei ist also der Ort an dem diese Getränke hergestellt und von wo aus sie vertrieben werden. In den Brauereien gibt es auch die Braustätten, das sind die Abteilungen an denen die technischen Anlagen stehen, mit denen gebraut wird. Die Brauerei wird auch vereinzelt Bierfabrik genannt, was besonders in Österreich geläufig ist.   

Es gibt viele verschiedene Brauereitypen, die mit unterschiedlichen Anwendungstechniken und Verfahren vielerlei verschiedene Sorten von Bier produzieren.

Die Brauereien im Wandel der Zeit

Die erste als Brauerei dokumentierte Braustätte in Deutschland findet sich in den Geschichtsbüchern aus dem Jahre 1050. Hierbei handelt es sich übrigens um die weltbekannte Klosterbrauerei des Klosters Weltenburg in Kelheim. Als älteste Privatbrauerei gilt die Schlossbrauerei Herrngiersdorf, die es seit 1131 gibt und welche ebenfalls in Kelheim steht. Kurioserweise steht auch die älteste deutsch Weißbierbrauerei in Kelheim. Hierbei handelt es sich um die private Weißbierbrauerei G.Schneider & Sohn.

Sicherlich gab es immer schon private Braustätten, die mehr oder weniger für den Eigenbedarf produzierten. Auch in den Klöstern war es schon immer Tradition für den eigenen Bedarf Bier zu brauen. Gerade auch zur Fastenzeit besonders beliebt war seit jeher das Starkbier.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Brauereien immer größer und immer weniger Braustätten deckten einen immer größeren Bedarf ab. So genannte Großbrauereine entstanden, die auch aufgrund der immer unkomplizierter und schneller  werdenden Transportmöglichkeiten in der Lage waren, Abnehmer landesweit zu versorgen.

Der Trend geht zum selber brauen

Nach dem schnellen Aufstieg der Großbrauereien, stagnierte das Wachstum derer in den letzten Jahren. Derzeit ist ein Rückwärtstrend zu beobachten, bei dem die mittelständischen Brauereien wieder steigende Absatzzahlen verzeichnen und überraschenderweise aber auch viele Leute selbst brauen. Das passende Equipment und die entsprechenden Anleitungen gibt es problemlos auch im Internet. Ein Vorteil des selber Brauens ist es, dass man jeden individuellen Geschmack bedienen kann.

Sachverständiger für Brauereien

Den Sachverständigen für Brauereien finden Sie unter dem Sachgebiet Maschinen und Anlagen.

Die fachlichen Bestellungsvoraussetzungen hierfür sind:

Vorbildung

Erwartet wird ein abgeschlossenes Studium in einer Fachrichtung der Maschinentechnik an einer Universität, einer Fachhochschule oder technischen Hochschule.

Zusätzlich muss der Nachweis über eine mindestens achtjährige Tätigkeit in dem Berufsfeld der Maschinentechnik erbracht werden.

Technische Kenntnisse

  • Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von verschiedenen Maschinenarten
  • Kenntnisse in angewandter Mechanik
  • Wertstoffkunde
  • Antriebe und Steuerungen
  • Maschinenelemente
  • Technische Terminologie

Rechtliche Kenntnisse

  • Sicherheitsvorschriften
  • Bauvorschriften
  • Zivilrecht
  • Prozessrecht
  • Versicherungsrecht
  • Einschlägige Vorschriften

Die Bestellung des Sachverständigen für Maschinen und Anlagen erfolgt jeweils nur für eine bestimmte Maschinengruppe.

Beachten Sie bei der Auswahl des für Sie zuständigen Gutachters / Sachverständigen ob es sich beispielsweise um einen bestellten, zertifizierten oder vereidigten Gutachter handelt. Dies kann vor allem bei rechtlichen Streitigkeiten maßgeblich für die Gewichtung eines entsprechenden Gutachtens haben.

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