Sachverständige Grafisches Gewerbe

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Informationen zu Grafisches Gewerbe

Zu dem Überbegriff grafisches Gewerbe gehören die Bereiche Bruchdruck, Zeitungsdruck, Bildverarbeitung, Werbegrafik, Design, Tiefdruck, DTP ( Desktop Publishing), Siebdruck, Druckereimaschinen, Reprotechnik, Druckerzeugnisse, Reproduktion, Druckgrafik, Offsetdruck, Druckindustrie, Hochdruck, Flachdruck, Gebrauchsgrafiken, Foliendruck, Fotosatz und Fotosatzanlagen.

Die Vielfalt des grafischen Gewerbes

Die Vielfalt der unter dem grafischen Gewerbe zusammengefassten Berufsgruppen ist sehr groß. Das grafische Gewerbe übernimmt alle Aufgaben die mit visueller Darstellung zu tun haben, sei es in Bezug auf Werbung, Informationen oder Unterhaltung.

Begonnen hat diese grafische Darstellung bereits bei unseren ältesten Ahnen und der Höhlenmalerei. Zwar fanden diese Grafiken noch nicht im gewerblichen Sinne statt, hatten jedoch auch damals schon den Zweck, bestimmte Vorkommnisse visuell darzustellen und anderen mitzuteilen.

Von der Schriftrolle bis zum Web-Design

Der Grafiker ist die Schlüsselfigur des grafischen Gewerbes.

Genaugenommen war bereits der Schreiberling bei den alten Ägyptern, der die Schriftrollen verfasste ein Grafiker. Dennoch entstand der Grafiker als Berufsbild erst etwa zur Zeit der Renaissance, als man damit begann Bücher zu drucken und die bis dahin angewandten Methoden der Grafik wie die Kalligrafie und die Buchmalerei nicht mehr zeitgenössisch, da sie zu aufwändig waren. Es wurde notwendig ein gedrucktes Schriftbild mit einer der Drucktechnik angepassten Zusammenstellung von Bild und Schrift zu erstellen. Während die Grafiker die Entwürfe stellten, setzten zunächst noch die Schriftsetzer diese Entwürfe um und entwickelten so das Layout. Sie sorgten auch für das harmonische Zusammenspiel von Bildern, Typografie und dem Satzspiegel. Zusätzlich entwarfen sie Signets, Logos, Schriftschnitte oder Klischees.

Die Weiterentwicklung im Bereich Grafik verlangte immer weitere Spezialisierungen und die Drucktechniken wurden ständig modernisiert. So stiegen auch die Anforderungen in diesem Gewerbe stetig an. Aus der zunächst entstandenen Berufsgruppe der Gebrauchsgrafiker entwickelte sich letzten Endes die Gruppe der Buchverlage und der Werbeagenturen, welche sich zunächst ganz dem Buch- und Werbedruck verschrieben. Aus dem Gebrauchsgrafiker wurde mit zunehmendem Fortschritt der Grafikdesigner.

Die Entstehung von Entwürfen verlagerte sich mit zunehmendem technischem Fortschritt mehr und mehr an den Computer. Heute wird in der gesamten Branche des grafischen Gewerbes fast ausschließlich an modernen Medien gearbeitet.

Sachverständiger für das grafische Gewerbe

Der Sachverständige für das grafische Gewerbe findet sich unter dem Sachgebiet Qualitätsbeurteilung für Druckerzeugnisse.

Die Ausübung dieser Tätigkeit erfordert von dem Ausführenden die Erfüllung einiger Voraussetzungen:

Vorbildung

Erwartet wird ein abgeschlossenes Studium in einer Fachrichtung der Grafik oder Medientechnik an einer Universität, einer Fachhochschule oder technischen Hochschule.

Zusätzlich muss der Nachweis über eine mindestens achtjährige Tätigkeit in dem Berufsfeld erbracht werden.

Technische Kenntnisse

  • Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von verschiedenen Designs

  • Kenntnisse in angewandter Medientechnik

  • Wertstoffkunde

  • Maschinenelemente

  • Technische Terminologie

Rechtliche Kenntnisse

  • Sicherheitsvorschriften

  • Bauvorschriften

  • Zivilrecht

  • Prozessrecht

  • Versicherungsrecht

  • Einschlägige Vorschriften

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Karsten Müller
Karsten Müller

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Talstrasse 61, 31789 Hameln

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