Sachverständige Tonaufzeichnungen aller Art

Hier finden Sie qualifizierte Gutachter für Ihr Fachgebiet!

0 Gutachter für "Tonaufzeichnungen aller Art" gefunden
  Zu den Ergebnissen

Informationen zu Tonaufzeichnungen aller Art

Unter den Begriff Tonaufzeichnungen oder Tonaufnahmen fallen alle Aufzeichnungen und die Wiedergabe von Sprache, Musik, Tönen, Geräusche und Schall mithilfe von Aufnahmegeräten. Tonaufzeichnungen unterscheiden sich aufgrund des Wiedergabe-, Speicher- und Aufzeichnungsverfahren. Tonaufzeichnungen aller Art werden hauptsächlich anhand des Mediums unterschieden, auf dem sie aufgenommen oder aufgezeichnet wurden.

Tonaufzeichnungen aller Art: Die verschiedenen Medien

Mechanische Medien: Dabei werden die Tonaufzeichnungen auf Schallplatten, Rillen in Walzen oder anderen geeigneten Feststoffen gespeichert.

Magnetische Speichermedien: Ein gutes Beispiel für ein magnetisches Speichermedium ist das Tonband.

  • Optisches Speichermedium: DVD, CD
  • Digitales Speichermedium: ROM, Festwertspeicher
  • Magnetisches Speichermedium:  Festplatte, Diskette, DAT

Tonaufnahmen – die Geschichte

Der Grundstein für die heutigen Tonaufnahmen wurde schon zwischen den Jahren 1797 und 1872 gelegt. Damals hatte Jean Marie Constant Duhamel erkannt, wird ein Bleistift mit einer Stimmgabel verbunden, kann die Vibration der Gabel als Wellenlinie dargestellt werden. Aufgrund dieser Entdeckung entwickelte der Physiker Thomas Young  den ersten Wellenschreiber bzw. den ersten Kymographen. Kaum zu glauben, aber die älteste bis heute noch erhaltene Tonaufzeichnung stammt aus 1860. Damals wurde an einem Membran befestigte Schweinborste auf einer rußgeschwärzten sich drehende Walze zum Vibrieren gebracht. Damals war der Phonautograf dafür gedacht, um Schwingungen grafisch darzustellen, zumindest laut des Erfinders.

Die zweit älteste Tonaufnahme, die damals schon zur Vermarktung und Wiedergabe gedacht war, stammt aus dem Jahr 1877 und wurde von Thomas Alva Edison entwickelt. Er nannte seine Entwicklung Phonograf. Anfangs war der Phonograf als Diktiergerät gedacht. Doch schon kurz nach dem Aufkommen, wurden die ersten Walzen verkauft, die mit Musik bespielt waren. Das von Thomas Alva Edison entwickelte robuste Gerät war für die Wiedergabe und die Aufnahme gleichermaßen ausgelegt. Aus diesem Grund wurde der Phonogram von Ethnologen, Künstlern, Forschern und Privatpersonen lange Zeit für eigene Aufnahmen genutzt.

Tonaufzeichnungen aller Art: Die heutige Technik

Heute ist die Tonaufzeichnung ein reiner technischer Vorgang, dabei werden die akustischen Schwingungen bei allen modernen Verfahren in elektrische Signale umgewandelt und entweder in digitaler oder analoger Form auf verschiedene Trägermedien abgespeichert. Dank moderner Techniken können auch mehrere Tonaufnahmen zeitlich unabhängig nebeneinander gleichzeitig erfolgen. Damit eine zeitsynchrone Wiedergabe möglich ist, haben solche Aufnahmen einen Zeitstempel integriert bzw. die Mehrspuraufnahme wird direkt auf einem gemeinsamen Tonträger abgespeichert.

Die Mehrspuraufnahme

Bei einer Mehrspuraufnahme wird bzw. werden die Tonaufnahmen über einen Mehrspurrekorder gleichzeitig bzw. nacheinander aufgenommen. Dabei werden die einzelnen Aufnahmen auf verschiedenen Tonspuren voneinander getrennt aufgezeichnet. Das ermöglicht, dass die verschiedenen Tonspuren getrennt voneinander bearbeitet werden können. Werden verschiedene Aufnahmen direkt auf einer Tonspur nacheinander hinzukopiert bzw. erstellt, nennt sich das Overdubbing-Verfahren.

Die Einzelspuraufnahmen

Anders als bei der Mehrspuraufnahme werden hier mehrkanalige Tonsignale direkt als Summensignal zusammengespeichert. Dabei ist eine Zwischenspeicherung nicht mehr nötig. Das Ergebnis ist eine Surround- bzw. eine fertige Stereospur.

Da die Zwischenspeicherung wegfällt, hat man den Vorteil, dass die Klangqualität wesentlich besser ist. Durch die Digitalspeicherung ist dieser Vorteil nicht unbedingt mehr von Bedeutung. Ein weiteres Plus der Einzelspuraufnahme ist, dass ein wesentlich geringerer technischer Aufwand notwendig ist. Dumm nur, dass bei der Einzelaufnahme keine Flexibilität bei den Aufnahmen mehr vorhanden ist. Zudem werden auch die Möglichkeiten beschränkt, was bei Mastering nicht der Fall ist.

Text einblenden