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Der Gutachter für eine Hauskaufberatung - Ein Beruf mit Verantwortung

Gerade beim Immobilienkauf, unabhängig ob ein Haus oder eine Eigentumswohnung, scheint es auf dem ersten Blick günstiger eine gebrauchte Wohnung oder Haus zu kaufen, statt eines Neubaus. Doch aufgrund diverser Renovierungsfallen, kann das günstige Schnäppchen sich schnell zu einer wahren Kostenfalle entwickeln. Als Laie kann man schließlich kaum den tatsächlichen Zustand einer Immobilie abschätzen. Vor allem wissen nur wenige Hauskäufer, welcher Aufwand tatsächlich anfällt, bereits sichtbare Schäden zu beheben. Von den damit verbundenen Kosten gar nicht zu reden. Eben aus diesem Grund, sollte man sich weder bei der Besichtigung eines Alt- oder Neubaus zu sehr von der Begeisterung mitreißen lassen. Hinter der schönen Fassade ist oftmals ein größerer Sanierungsbedarf als vorher vermutet. Für eine realistische Einschätzung des tatsächlichen Zustands eines Hauses ist eine Kaufberatung durch einen entsprechenden Baugutachter unerlässlich.

Immobilienkauf: Welche Sanierungsfallen lauern in Gebäuden?

Eine veraltete Elektroinstallation

Bei einem Neubau eher unwahrscheinlich, doch beim Kauf von älteren Immobilien ist die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, dass die Elektroinstallation des Hauses völlig veraltet ist. Das bedeutet, dass das Stromnetz den Anforderungen heutiger Elektrogeräte einfach nicht mehr gewachsen sind. Werden zu viele Haushaltsgeräte angeschlossen, kommt es zu einer Überlastung des Stromnetzes. Daneben ist eine veraltete Elektroinstallation mit vielen weiteren Risiken verbunden.

So waren zum Beispiel früher drei Schaltkreise üblich. In modernen Neubauten werden dagegen zwischen zehn und zwanzig Schaltkreise installiert. Hinzukommt, dass in alten Häusern zum Teil noch Schraubensicherungen verwendet werden. Das bedeuten in diesen alten Elektroinstallationen gibt es keine FI-Schalter. Eben durch diese Schalter, können schwere Unfälle verhindert werden.

Welche Aufgabe hat der FI-Schalter?

Durch den FI-Schalter wird der Stromkreis unterbrochen, sobald es zu einem starken Unterschied bei der Stromstärke kommt. Ist der FI-Schalter nicht vorhanden, kann man einen Stromschlag bekommen sobald man mit dem Stromkreislauf in Kontakt kommt. Auch Kabelbrand ist in so einem Fall keine Seltenheit.

Tipp: Auch ohne Baubegleitung können Sie diese Sanierungsfalle erkennen. Wie? Stellen Sie bei der Besichtigung der Immobilie fest, dass nur wenig Steckdosen vorhanden sind, ist das meist ein Indiz dafür, dass das Stromnetz nicht gerade das neuste ist. In so einem Fall, sollten Sie sich unbedingt den Sicherungskasten des Hauses zeigen lassen. Sind im Sicherungskasten nur drei Schraubsicherungen zu sehen, ist ein Umbau notwendig.

Ineffiziente Heizungen müssen ersetzt werden

Wollen Sie ein älteres Haus kaufen, hat die Heizung meist dasselbe Alter. In dem Fall, werden Sie um eine Energieberatung nicht herumkommen, denn laut der Energieeinsparverordnung ist der Austausch zu alter Heizungen Pflicht. Darunter fallen Heizkessel, die seit 1986 verbaut wurden. Es gilt hierbei die Faustregel, dass Heizöfen und Heizkessel nur maximal für dreißig Jahre betrieben werden dürfen. Dann muss ein Austausch erfolgen. Von dieser Verordnung ausgeschlossen sind Niedertemperatur- und Brennwertheizkessel.

Tipp: Um nicht in die Renovierungsfalle zu tappen, rät der Baugutachter, dass Sie sich bei der Besichtigung der Immobilien den Prüfbericht des Kaminkehrers zeigen lassen. In dem Bericht ist das Baujahr des Brenners bzw. des Heizkessels vermerkt. Sollte der Vorbesitzer der Austauschpflicht nicht nachgekommen sein, ist es ratsam mit dem Hausbesitzer noch einmal über die Kosten für den Kauf des Hauses zu verhandeln.

Sanierungsfalle: Die Wasserleitungen

Beim Kauf alter Immobilien kann früher oder später der Austausch von Warmwasserleitungen auf dem Plan stehen. Warum, durch die ständige Benutzung lagert sich mit der Zeit Kalk innerhalb der Wasserleitungen ab, wodurch der Wasserdurchfluss verringert wird. Dadurch korrodieren die Leitungen, was zu einem Wasserrohrbruch führen kann. Um eben das zu verhindern, ist eine Hauskaufberatung durch eine Bausachverständigen eine gute Investition. Hierbei fallen die Kosten abhängig vom Dienstleister völlig unterschiedlich aus. Während man bei dem einem Bausachverständigen eine feste Summe bezahlt verlangen andere eine Beteiligung an der Summe, die man beim Hauskauf einspart.

Schimmel sieht man nicht immer sofort

Schimmelpilze sind besonders heimtückisch und nicht immer sofort zu sehen. Gerade in gebrauchten Häusern besteht die Möglichkeit, dass der frühere Hausbesitzer schon einmal Schimmel hatte, der aber wieder verschwunden ist. Das bedeutet aber nicht, dass der Schimmel wirklich verschwunden ist. Oft befinden sich in den Wänden weitere Schimmelstoren, denn Raufasertapeten, Dispersionsfarbe und Tapetenleim sind der perfekte Nährboden für die giftigen Schimmelpilze. Unabhängig, ob im Keller, im Dach oder im Erdgeschoss, sobald die Oberfläche der Wände einer Luftfeuchtigkeit von 7-8 Prozent standhalten müssen, ist die Gefahr von Schimmelwachstum gegeben.

Alte Fenster – eine Energieberatung ist unerlässlich

Vor allem alte Fenster sind oft nicht ganz dicht, was zu einem hohen Wärmeverlust führen kann, der sich negativ in den Heizkosten widerspiegelt. Doch auch der Austausch durch moderne Fenster kann mit Nachteilen verbunden sein. Ordentliches Lüften ist in diesem Fall unerlässlich, sonst steigt die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Räume. An der kältesten Stelle kommt es dann zu Kondenswasser, die optimale Grundvoraussetzung für Schimmel. In so einem Fall empfiehlt sich neben dem Einbau neuer Fenster auch der Einbau einer neuen Lüftungsanlage. Beide Maßnahmen können von staatlicher Seite gefördert werden.

Asbest im Haus

Aufgrund der hohen Stabilität und Temperaturbeständigkeit wurde Asbest während der 1960er und 1970er Jahren gerne als Baumaterial verwendet. Der hochgiftige Stoff war dabei in Fußbodenbelägen, Welldächern und Fassadenplatten zu finden. Seit 1993 gibt es jedoch ein Verbot Asbest herzustellen bzw. zu verbauen, da der Stoff eine gesundheitsschädigende Wirkung hat.

Asbest ist sehr kurzfaserig kaum größer als zwei Mikrometer. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Fasern eingeatmet werden können und sich in der Lunge festsetzen. Die Folge Lungenkrebs.

Trotzdem dass das Verbot von Asbest schon viele Jahre her ist, können gerade alte Häuser immer noch astbesthaltiges Baumaterial beinhalten. Aus diesem Grund ist bei einem Kauf von einem alten Haus Vorsicht geboten. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist ebenfalls die Inanspruchnahme einer Hauskaufberatung unerlässlich.

Schäden an der Haussubstanz

Es kann viele Gründe für Schäden an der Bausubstanz eines Hauses kommen, wodurch eine teure Renovierung notwendig wird.

Setzungsrisse

Zu Setzungsrissen kommt es, sobald es zu einer Absenkung des Bodens unter dem Haus kommt. In der Regel entstehen Sie zwischen der Wand und der Decke.

Aufsteigende Feuchtigkeit

Gerade Häuser aus der Gründerzeit sind von aufsteigender Feuchtigkeit betroffen, da deren Keller gemauert wurde, nicht wie heute aus Beton gegossen wurden.

Hausschwamm

Hausschwamm ist ein Pilz der vorwiegend im Keller und im Dach als erstes auftaucht. Das Problem bei diesem Pilz ist, dass er innerhalb der Hauswand wächst, vom Keller bis hin zum Dach. Dadurch werden die Mauer und die Holzteile schwer in Ihrer Substanz beschädigt und müssen ausgetauscht werden.

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