Bausachverständige im Bereich Baustoffchemie

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Der Bausachverständige im Bereich Baustoffchemie

Der Sachverständige für Baustoffchemie wird beauftragt, wenn es um die Diagnose bzw. Beseitigung von Bauschäden geht. Zudem kann der Baustoffchemie Sachverständige hinzugezogen werden, um Schäden schon von Beginn aus zu vermeiden. Der Sachverständige für Baustoffchemie verfügt daher neben ökonomischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen auch über umfangreiches technisches Wissen.

Die Aufgaben des Bausachverständigen für Baustoffchemie

Der Sachverständige für Bauchemie führt umfangreiche Prüfungen an Bauteilen und Baustoffen durch. Das kann entweder in eigenen Prüflaboren geschehen oder direkt vor Ort. Hierfür verwendet der Sachverständige modernste Technik, die eine kompetente und vor allem sichere Prüfung garantieren. Die Prüfung akkreditierte Laborprüfung erfolgt je nach Wunsch nach internationalen oder Nationalen Standards. Zu den weiteren Aufgaben des Sachverständigen für Baustoffchemie gehören Umweltanalysen, die Feststellung von Schadstoffen innerhalb eines Gebäudes, Sanierungsgutachten, Instandhaltungsmanagement und Bauwerksdiagnostik.

Was ist Baustoffchemie?

Die Bau- bzw. Baustoffchemie ist ein eigenständiger Teilbereich der anorganischen Chemie. Dazu gehören:

  • Mineralogie
  • Naturwissenschaftliche Grundlage der Baustoff- und Werkkunde, wie auch Bauphysik.
  • Technisch-chemische Thermodynamik
  • Werkstoffchemie

Die Bauchemie setzt sich mit den physikalischen und chemischen Eigenschaften der verschiedenen Baustoffe und deren Verbindungen und chemischen Reaktionen auseinander. Durch die Hydratation erhärtet zum Beispiel der Zement im Beton. Der Bewehrungsstahl wird zum Beispiel durch das alkalische Milieu des Betons vor Rost geschützt. Beide Beispiele aus der Baustoffchemie. Ein weiterer Teilbereich der Bauchemie ist die Reaktion der Baustoffe aufgrund der Einwirkung des anderen Stoffs. Vor allem verschiedene Schädigungsmechanismen werden und wurden von der Baustoffchemie erforscht.

Sei es der saure Regen, der auf Mörtel, Putz, beton oder andere nichtmetallische anorganische Baustoffe einwirkt. Daneben werden in der Bauchemie auch andere Angriffe auf die Bausubstanz behandelt, wie zum Beispiel die Betonkorrosion, die Alkali-Kieselsäure-Reaktion usw. Auch die Ursache von Ausblühungen am Mauerwerk ist in chemischen Verbindungen zu finden. Die Arbeit des Sachverständigen für Bauchemie ist in Form einer bauchemischen Schadensanalyse die Basis für eine erfolgreiche Instand- bzw. Sanierungsarbeiten. Dabei werden üblicherweise geschädigte Baustoffe und Bauteile ausgetauscht.

Baustoffchemie für sicheres Bauen

Durch die Baustoffchemie wurden über die Jahre verschiedene Chemikalien entwickelt, mit denen Bauwerke saniert, geschützt oder abgedichtet werden können. Beispiele hierfür sind zum Beispiel Kleb- und Dichtungsstoffe, verschiedene Anstrichmittel usw. So ermöglichen Epoxidharze, dass verschiedene Bauteile kraftschlüssig miteinander verbunden werden können. Mit der Dichtungsmasse ist das effektive Sanieren von Rissen möglich. Durch spezielle Beschichtungen und/oder Anstrichen können Bauwerke vor frühem Verschmutzen oder Graffiti bewahrt werden. Ein weiteres Meisterstück der Baustoffchemie ist die hydrophobierende Putzbeschichtung. Über Zuschlagstoffe, Zusatzmittel und chemische Additive kann dank der Baustoffchemie effektiv auf Baustoffe eingewirkt werden in dem ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften verändert werden.

Die Bedeutung von Zuschlagstoffen in der Baustoffchemie

Durch Zuschlagstoffe können die physikalischen und chemischen Eigenschaften nichtmetallischer anorganischer Werk- und Baustoffe verändert werden. Beispiele hierfür sind die Veränderungen des chemischen Widerstands, der Härte, des Abriebs, der Rohrdichte, der Biegezug- und Druckfestigkeit.

Die Bedeutung von Zusatzmittel und chemischen Additiven in der Baustoffchemie

Mit Zusatzmitteln und chemischen Additiven kann auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Baustoffen Einfluss genommen werden. Ein charakteristisches Beispiel hierfür sind zum Beispiel Betonzusatzmittel. Dazu gehört der Verzögerer, genauso wie der Verflüssiger, der Luftporenbildner und der Abbindebeschleuniger.

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Andre Fröhlke
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Auf dem Brunnen 6, 27211 Bassum

Thomas Gießl
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Birkenstraße 8, 71088 Holzgerlingen

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