Bausachverständige im Bereich Fliesen und Baukeramik

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Der Bausachverständige im Bereich "Fliesen und Baukeramik"

Keramikfliesen im Bauwesen haben einen vielseitigen Zweck und dienen dabei als Bodenbeläge genauso wie als Wandverkleidung. Die Fliese hat aufgrund Ihrer Konstitution den Vorteil, dass Sie im Innenbereich- wie im Außenbereich verwendet werden kann. Auch bei Teppich, Naturstein oder Glas wird für Bauteile in ähnlicher Bauform der Begriff Fliese verwendet.

Welche Baukeramiken und Fliesen gibt es?

Steingut

Auch Steingut gehört zu den Keramiken. Welche Vorgaben Keramik erfüllen müssen, wird durch die DIN EN 14411 geregelt. Dazu gehört zum Beispiel die Vorgabe, dass Steingut nach einem Brand zwischen 9050 und 1150 Grad Celsius immer noch eine Wasseraufnahme von mindestens zehn Prozent besitzt. Das hat den Vorteil, dass Steingut nicht nur eine erstklassige Dekorationsfähigkeit besitzt, sondern auch genauso gut bearbeitet werden kann. Da Steingut eine hohe Porosität besitzt, ist Steingut leider nicht frostfest und darf daher nur für den Innenbereich verwendet werden. Üblicherweise wird die Baukeramik als glasierte Wandfliese verwendet.

Steinzeug

Bei der Baukeramik Steinzeug liegt die Wasseraufnahme bei weniger als drei Prozent. Da Steinzeug auch über eine geringe Porosität verfügt, ist die Baukeramik frostbeständig. Im Vergleich zum Steingut hat Steinzeug eine deutlich bessere mechanische Festigkeit vorzuweisen und besitzt eine deutlich höhere Dichte. Aufgrund Ihrer Konstitution ist die Fliese vor allem für Anwendungsbereiche in denen sie stark beansprucht wird bestens geeignet. Beispiel hierfür wären die Gastronomie, das Gewerbe oder die Industrie. In öffentlichen Bereichen wird hauptsächlich unglasiertes Steinzeug verwendet, da diese über eine gewisse Rutschhemmung verfügen. Verfügt die Steinzeugfliese über eine Glasur, ist es die typische Bodenkeramik. Durch die Glasur bekommt die Fliese Ihre spätere Rutschhemmung und Abriebfestigkeit verliehen. Das Steingut wird bei Temperaturen zwischen 1150 und 1300 Grad Celsius gebrannt. Dabei werden Flussspat und andere Flussmittel hinzugegeben, damit es zu einer Verringerung der Porosität des Steinzeugs kommt.

Feinsteinzeug

Die Wasseraufnahme von Feinsteinzeug liegt gerade mal bei 0,5 Prozent. Man kann sagen, das Feinsteinzeug ist eine Verbesserung der Steinzeugfliesen. Die Feinsteinzeug-Fliesen werden herstellst, in den keramische Rohstoffe verwendet werden, die über einen hohen Anteil an Feldspat, Quarz und anderen Flussmitteln verfügen. Die Rohstoffe werden dabei unter einem hohen Druck verpresst und zwar trocken. Anschließend werden die Keramiken in einem Rollofen bei 1200 bis 1300 Grad Celsius gebrannt. Feinsteinzeug verfügt über eine extrem hohe Bruchfestigkeit, daneben besitzt die Fliese erstklassige Verschleißeigenschaften.Daher werden diese Fliesen vor allem in stark beanspruchten Bereichen gerne verwendet.

Terrakotta

Terrakotta-Fliesen werden aus Cotto hergestellt. Hierbei handelt es sich um Kalkmergel, der erst durch seine starken Verunreinigungen (Quarzkrümel) seine typische Farbgebung erhält. Der Ton für Terrakotta Fliesen wird im Tagebau gewonnen. Anschließend mit Wasser vermischt und zu einem Teil verknetet. Dieser durchläuft eine Zerkleinerungsanlage und wird hier trocken- und strangegepresst. Damit die Fliesen ihre raue Oberfläche erhalten, werden sie während des Trocknungsprozess mit einer Stahlbürste bearbeitet.

Klinker

Klinker gehören auch zur Kategorie Fliese obwohl sie eher als grobkeramisch bezeichnet werden können. Die Klinker werden aus weißem oder roten Ton in Kombination mit Feldspäten und Schamotte erstellt. Ihre typische Farbe erhalten die Klinker erst nach dem Brennvorgang. Dieser erfolgt bei 1200 Grad Celsius wobei ein Wasseraufnahme von weniger als drei Prozent gegeben ist. Da Klinger über eine hohe Frost- und Wasserbeständigkeit samt einer hohen Kantenschärfe verfügen, werden diese im Innen- und Außenbereich gerne als Wand- und Bodenbelag verwendet.

Der Sachverständige für Fliesen und Baukeramik

Sollten Fliesen oder Baukeramiken trotz entsprechender Eigenschaften früher verschleißen als erwartet, wird die Dienstleistung eines Sachverständigen benötigt. Dieser führt entsprechende Untersuchungen durch, ob die Ursache in mangelhaft fliesen liegt oder durch eventuelle Mängel des Gebäudes.

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Frank Grundei
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Hans - Jürgen Müller
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