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Informationen zu Kältetechnik

Wärme ist Energie. Von selbst kann sie immer nur in eine Richtung fließen. Damit Wärme fließen kann, muss eine Temperaturdifferenz bestehen. Der Wärmefluss erfolgt von einer Substanz mit höherer Temperatur auf eine Substanz mit niedrigerer Temperatur. Physikalisch betrachtet existiert daher keine Kälte. Der Begriff der Kälte wurde als Gegenpol respektive Gegenteil zum Begriff der Wärme geschaffen. Trotzdem ist der Begriff der Kälte in der Technik fest verankert. Im täglichen Leben hat Kälte beziehungsweise die Erzeugung von Kälte einen festen Platz.

Die Erzeugung von Kälte hat einen Namen: Kältetechnik. Der ursprüngliche Zweck bestand ausschließlich darin, Getränke und Speisen zu kühlen und länger haltbar zu machen. Je höher dabei die Umgebungstemperatur war, umso intensiver waren die Bemühungen Kälte zu erzeugen und Lebensmittel haltbar zu machen. Beim Prozess der Kühlung wird der Umgebungsluft Wärme entzogen.

Das Verdunsterprinzip – der erste Kühlschrank

Dieses Prinzip war bereits in der Antike bekannt. Tontöpfe zum Beispiel wurden zum Kühlen mit nassen Tüchern belegt. Mit der Kraft der Sonne wird das Wasser aus den Tüchern verdunstet und dadurch der Umgebungsluft Wärme entzogen. Dieses Phänomen hat jeder schon einmal am eigenen Körper beobachten können. Wer im Sommer beim Baden aus dem Wasser kommt und sich von der Sonne trocknen lässt, verspürt ein leichtes Frösteln. Durch das Verdunsten des Wassers wird der Luft Wärme entzogen. Die Abkühlung der Luft wird in Form eines leichten Fröstelns wahrgenommen.

Kältetechnik – eine technische Disziplin entsteht

Unter dem Begriff der Kältetechnik im engeren Sinn wird der Prozess der Erzeugung von Kälte verstanden. Der Begriff ist jedoch nicht klar definiert und wird daher auch für verwandte Bereiche der Technik verwendet. Auch die Übertragung der Wärmeenergie oder die Nutzung der Abwärme von Maschinen zur Erzeugung von Kälte wird unter dem Begriff der Kälte- oder Kühltechnik subsummiert. Am Beginn jedoch stand vorrangig die Erzeugung von Kälte. Ziel war es, Lebensmittel vor schädlichen Pilzen und Bakterien zu schützen und länger genießbar zu halten.

Die ersten Maschinen entstehen

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Kältemaschinen. Die Geräte jener Zeit funktionierten mit Ammoniak. Als Energieträger wurde elektrische Energie verwendet, weshalb Strom schnell an Bedeutung gewann. Die ersten Kühlhäuser mit thermischer Isolierung entstanden in den USA. Wegen der Größe war hauptsächlich die Industrie Abnehmer. Dazu zählten unter anderem

  • Bierbrauer
  • Schlachthöfe und
  • Fischereibetriebe.

Von den großen Kühlhallen zum kompakten Kühlschrank sollten noch einige Jahrzehnte vergehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte der technische Fortschritt große Schritte. Die Kühlanlagen wurden immer kleiner und leichter. Sie verhalfen dem Kühl- und Gefrierschrank für das Einfamilienhaus zum Durchbruch.

Erfunden für das Haltbarmachen von Lebensmitteln lassen sich Kältemaschinen aber auch in vielen anderen Bereichen einsetzen. Dazu zählen:

  • Kühlen chemischer oder physikalischer Prozesse
  • Klimatisieren von Räumen oder ganzer Gebäude
  • Aufbereitung von Trinkwasser
  • Medizin
  • Trockenlegung von Räumen
  • Kühlen von Containern im Transportwesen
  • Wärmepumpen zum Beheizen von Räumen und von Gebäuden
  • Erzeugung von Eis
  • Gefriertrocknen von Nahrungsmitteln
  • Transportkälte

Die Auflistung zeigt nicht nur die vielen verschiedenen Einsatzbereiche der Kältetechnik, und dass ein modernes Leben ohne diese Technik nicht mehr vorstellbar wäre, sondern auch die verschiedenen Untergruppen von Berufen, die sich daraus ergeben.

Sachverständige für Kältetechnik – ein Beruf mit Zukunft

Kältetechnik hat, wie oben angeführt, einen breiten Anwendungsbereich. Und dieser wird auch künftig noch weiter wachsen und große Herausforderungen bieten. Wer sich für diese Technik interessiert, kann entweder einen Lehrberuf ergreifen oder sich über eine Ausbildung an einer technischen Fachschule oder Hochschule an den Beruf des Kältetechnikers herantasten. Art und Dauer der Ausbildung werden vom jeweiligen Beruf vorgegeben. Für den Beruf des Sachverständigen lohnt die Ausbildung an der Fach- oder Hochschule. Hat die Karriere mit einer Lehre begonnen, muss als Voraussetzung für den Sachverständigen der Berufsmeister abgelegt werden.

In jedem Fall sind für die Ausbildung zum Sachverständigen für Kältetechnik zwingend einige Jahre Berufserfahrung vorgeschrieben. Erst wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Ausbildung beginnen. Zu den Aufgaben des Sachverständigen gehört es, für bestimmte Fälle Tatsachen zu erheben und ein Gutachten zu erstellen. Die dazu nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Rahmen der Ausbildung erworben.

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