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Der Immobiliengutachter - Ein Beruf mit Verantwortung

Vor dem Kauf einer Bestandsimmobilie, aber auch vor dem Erwerb von unbebautem Land, ist die Hinzuziehung eines Immobilienbewerters bzw. Immobiliengutachter zu empfehlen. Dieser weiß genau, wo die Schwachstellen der einzelnen Gebäude liegen, kann einschätzen, wie umfangreich eventuelle Sanierungsmaßnahmen ausfallen müssen und wird die Wertermittlung nicht nur anhand des Gebäudes selbst, sondern auch auf der Grundlage der örtlichen Infrastruktur vornehmen.

Aufgaben eines Immobiliengutachters

Der Immobilienbewerter beurteilt und bewertet sowohl im Auftrag von Privatpersonen als auch von Firmen

  • landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzte Grundstücke,
  • als Bauland oder für den Bau von Straßen vorgesehene Flächen,
  • Bestandsimmobilien (beispielsweise Wohnhäuser, einzelne Wohnungen, Gebäudekomplexe, Gebäude von Behörden, Einkaufszentren, Fabrikhallen und landwirtschaftlich genutzte Liegenschaften).

Zudem ermitteln sie im Auftrag von Besitzern, Banken und Versicherungsgesellschaften Beleihungs-, Miet- und Versicherungswerte. Im Rahmen eines Mietwertgutachtens legen sie beispielsweise die ortsübliche Miete fest oder überprüfen, ob der bisherige Mietpreis angemessen ist.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Erstellung von Verkehrswertgutachten, welche zum Verkauf einer Immobilie benötigt werden. Mit diesem Gutachten legen sie den Marktwert von Gebäuden und Grundstücken fest. Auch in Erbschaftsangelegenheiten, bei denen es um den Verkauf oder die weitere Nutzung eines Gebäudes oder Grundstückes geht, ist die Erstellung eines Verkehrswertgutachtens unerlässlich. Wichtige Kriterien bei der Ermittlung des Verkehrswertes sind nicht nur der Zustand des Gebäudes und des Grundstückes selbst, sondern auch dessen Lage, eventuelle Grundstücksbelastungen, Lärmbelastungen, Kontaminationen im Boden und Eintragungen im Grundbuch.

Wer beschäftigt Immobiliengutachter?

Immobilienbewerter sind unter anderem bei Immobiliengutachterbüros, Immobilienhandelsgesellschaften, Immobilienvermittlern bzw. Immobilienmaklern sowie bei Banken tätig. Viele Immobilienbewerter haben sich selbstständig gemacht. Die Arbeit selbst erfolgt im Rahmen der Bestandsaufnahme direkt vor Ort, ansonsten im eigenen Büro oder in Besprechungsräumen.

Ausbildung

Für die Tätigkeit als Immobilienbewerters ist ein abgeschlossenes technisches oder wirtschaftliches Studium an einer Hochschule bzw. Universität oder ein Abschluss als Betriebswirt/in für Immobilien Voraussetzung. Wichtig ist zudem eine mehrjährige einschlägige berufliche Praxis. Darauf aufbauend muss eine Weiterbildung zum Immobiliensachverständigen erfolgen, deren Abschluss durch ein entsprechendes Zertifikat bescheinigt wird. Auch in der Folgezeit müssen sich Immobilienbewerter regelmäßig weiterbilden, kommen doch in Gebäuden immer neue technische Anlagen auf den Markt. Auch bei Dämmverfahren und dem Einsatz verschiedenster Baumaterialien kommt es stetig zu Neu- und Weiterentwicklungen. Zudem muss der Immobilienbewerter natürlich auch die energetische Bilanz der Gebäude bei der Erstellung des Gutachtens berücksichtigen.

Die Weiterbildung selbst erfolgt nach den internen Vorgaben der Bildungsanbieter. Auch die Weiterbildungsdauer unterscheidet sich je nach Anbieter und Unterrichtsform. So ist eine Weiterbildung sowohl in Vollzeit, Teilzeit oder im Fernunterricht möglich.

Inhalt der Ausbildung

Während der Weiterbildung werden unter anderem Gesetze, Verordnungen und Richtlinien besprochen, die dem Immobilienbewerter zukünftig als Arbeitsgrundlage dienen. Zu diesen gehören unter anderem

  • das Bewertungsgesetz,
  • die ImmoWertV (Immobilienwertverordnung),
  • das Baugesetzbuch,
  • die Boden-Richtwert-Richtlinie,
  • die Ertragswert-Richtlinie,
  • die Sachwert-Richtlinie und
  • die Vergleichswert-Richtlinie.

Neben der Vermittlung des rechtlichen Hintergrundes werden innerhalb der Weiterbildungsmaßnahme auch

  • das Wertermittlungsverfahren,
  • Grundlagen der Volkswirtschaftslehre,
  • die Anforderungen an ein Gutachten,
  • die Aufgaben von Gutachterausschüssen,
  • die Wertermittlung bebauter Grundstücke,
  • statistische und steuerliche Aspekte der Immobilienbewertung,
  • die Themen zulässige Miete und Mieterhöhungsverfahren im Rahmen des preisfreien Wohnraums,
  • Investitionen,
  • Finanzierungsmöglichkeiten,
  • die Kalkulation von Investitionen in Immobilien und
  • die Bautechnik selbst

behandelt.

Zugleich erhält der Teilnehmer bereits zu Beginn der Maßnahme ein umfangreiches Handbuch, das ihm auch später bei der Arbeit gute Dienste leistet. Zum Abschluss der Weiterbildung ist eine Prüfung abzulegen, die Voraussetzung für eine Verbandsmitgliedschaft ist. Diese Bestellkörperschaft verleiht dann den Titel „Anerkannter Immobilienbewerter“ und überreicht sowohl die Ernennungsurkunde, den Verbandsstempel und den Berufsausweis.

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Alle Orte mit gefundenen Immobiliengutachtern im Überblick

Gutachter im Fachgebiet Immobiliengutachter


Daniela Gutsche
Daniela Gutsche

(0 Bewertungen)

Hüttenstrasse 2a, 53945 Blankenheim

Ingo Kempkes
Sachverständige SUMA Webtec

  ∅ 5  (2 Bewertungen)

Barionstr. 16 b, 41749 Viersen

Dipl.-Ing. Kirstein Caroline
Caroline Kirstein

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Buchenweg 8, 21266 Jesteburg

Dipl. - Ing. Architekt Hans Wenning
Hans Wenning

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Kantstraße 2, 48465 Schüttorf

Dipl.-Ing. Klaus Marzahn
Klaus Marzahn

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Axlerhof 2, 40721 Hilden

Cihan Acemi
Cihan Acemi

(0 Bewertungen)

Schifferstadter Str. 61, 68219 Mannheim

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